Archiv der Einträge: Juli, 2007
  • The Specialists 3.0

    So Leute, hab mich mal kurzzeitig andersweitig beschäftigt, und ne hl mod in Deutsche übersetzt...
    den Download gibts unter http://publicserver.blog.de/ ...
    zum Spielen braucht ihr aber hl 1...
    ansonsten gibts demnächst wieder mehr von mir...

    bye

  • Jet-Set an der Mauer ( Ein Essay zum Teilen)

    Jet-Set an der Mauer ( Ein Essay zum Teilen)

    Teil 1

    Das Schwierige am Nachkriegsdeutschland, und das sage ich als Kind von Traurigkeit, ist die Witzlosigkeit seiner Bewohner. Ich sage bewusst nicht "Ernsthaftigkeit", denn das würde unseriös wirken.

    Dieser Gedanke ist mir neulich gekommen, als ich darüber nachgrübelte, das ein Besucher des WC´s eigentlich "Toiletter" heißen müsste, und das ein Engländer das unter Umständen falsch verstehen könnte, denn Spielzeug-buchstaben und Darminhalte haben wenig gemeinsam. Wenn sie diesen Witz nicht verstanden haben, kloppen sie ihn einfach ins Klo.
    Wo wir gerade dabei sind, muss ich ihnen noch sagen, dass ich Rassenhaß und Neger an einem Tisch absolut nicht ausstehen kann. Mir wird da gleich immer schwarz vor Augen...
    Noch so ein Flacher, jetzt reichts aber!
    Wo wir grade beim Thema flach sind: Herr Merkel und Frau Schröder, wahlweise auch andersherum, haben sich neulich bei einer Bildeinweihung (nicht die Zeitung!) im Glashaus mit Kuppel herrlich gedisst. Merkel: "Und ich freue mich besonders, dass an dieser Wand jetzt der Gerhard hängt." Schröder: "Und ich sehe gerade, das dort hinten auch noch Platz ist, dort wird sicher auch einmal Frau Merkel hängen..." .
    Das sind doch Sternstunden deutscher Politik.

    Deshalb werfe ich ihnen jetzt munter mal die Parole zu: "Lassen sie sich nicht hängen, auf in die Politik!"

    Doch lassen sie uns nun zu der Buchempfehlung kommen, die ich ihnen schon die ganze Zeit aufdrängen will. Es hamlet, äh handelt sich um das Buch "Heute werde ich Absonderliches sehen (Briefe aus Java 1850-1852)" von Therese von Bacheracht. Ein literarischer Leckerbissen, der sich demjenigen auftut, der Zeit hat, das Buch zu lesen (ich hatte sie nicht). Um als Anfütterung mal ein paar Perlen vor die Säue zu werfen, zitiere ich einen Auszug aus der Inhaltsangabe: " Therese von Bacherachts (1804-1852) "Briefe aus Java" sind ein Paradebeispiel für zielgruppenorientiertes Schreiben. Von Anfang an für die Veröffentlichung gedacht, unterscheidet sich das erzählerisch-beobachtend angelegte Brieftagebuch eklatant von ihrem privaten Briefwechsel mit der Freundin Fanny Lewald, der nur in Berichtform im Rahmen der Korrespondenz von Fanny mit ihrem Geliebten Adolf Stahr erhalten geblieben ist.
    Der an Klatsch und Tratsch aus der Kolonie interessierten Oberschichten-Leserschaft in Deutschland präsentiert sich die adelige Therese als Dame des Müßigganges, die in den höchsten Kreisen der Gesellschaft verkehrt. Mit ihren farbenfrohen Beschreibungen der gesellschaftlichen Ereignisse, Sehenswürdigkeiten und exotischen Landschaft Javas, in der sich die einheimische Bevölkerung als dekorative Staffage tummelt, bedient Therese gekonnt den Eskapismus der daheim gebliebenen Klientel. Sie ist dabei in ihren Ansichten ganz und gar ein Produkt ihrer Zeit und Erziehung - konnte es sich als Frau allerdings auch kaum leisten, öffentlich eine eigene kritische Meinung zu vertreten. Zumal ihr zweiter Mann, Heinrich von Lützow, ..." Weitere Informationen gibts unter der Adresse: http://ebensolch.at/eb_31_06/eb_001_001_291.htm

    Noch was? Ach ja, Zeit fürs Abendbrot. Zeit das Brot zu teilen.

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen von Privatpersonen, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.